Wärmebildkameras in unterschiedlichen Preislagen  

Wärmebildkameras in unterschiedlichen Preislagen

Wärmebildkameras kommen in vielen Bereichen zum Einsatz, beispielsweise bei Baumängeln, in der Haustechnik oder bei der Überwachung von komplexen Prozessen in der Industrie. Überall dort, wo das menschliche Auge versagt, misst die Kamera die vom Objekt ausgehende Infrarotstrahlung und wandelt diese in elektrische Signale um. Je mehr Wärme von einem Bildpunkt ausgeht, desto intensiver die Infrarotstrahlung. Im Bildgebungsverfahren wird die Temperatur der einzelnen Bildpunkte anhand der Spektralfarben oder dem Eisen-Farben-Spektrum dargestellt.

Stationäre versus mobile Thermographie

Je nach Einsatzbereich werden stationäre oder mobile Wärmebildkameras verwendet. Während in der Industrie in den Bereichen Werkstoffprüfung und Prozessoptimierung aufgrund der Möglichkeit zur Überprüfung selbst allerkleinster Bereiche ein stationäres Gerät zum Einsatz kommt (Mikrothermographie), sind für Einsatzgebiete wie der Gebäudethermographie oder in der Medizin portable Wärmebildkameras nötig.

Auswahl der passenden Wärmebildkamera

Auch wenn die Investition in eine Wärmebildkamera zunächst hoch erscheint, amortisieren sich die Anschaffungskosten vielfach innerhalb kürzester Zeit.

Beispielsweise können bei einem anstehenden Immobilienkauf durch den Einsatz einer Wärmebildkamera bestehende Schwachstellen des Gebäudes bereits im Vorfeld identifiziert werden. Oder es findet sich ein Fehler in einer elektrischen Leitung dank Thermografie punktgenau, sodass nur ein minimalinvasives Vorgehen notwendig ist und das komplette Aufstemmen einer Wand umgangen werden kann.

Um eine Wärmebildkamera passgenau für seine Zwecke auswählen zu können, lohnt es sich, mehrere Modelle genau unter die Lupe zu nehmen. Wir von reichelt elektronik sind aufgrund der hohen Qualität von den Wärmebildkameras des Herstellers FLIR begeistert. Im Folgenden stellen wir Ihnen unsere Produktpalette vor.

Die FLIR TG130: Das ideale Einsteigermodell

Die FLIR TG130 ist aufgrund des exzellenten Preisleistungsverhältnisses das ideale Einsteigermodell in die Wärmebildtechnik.

Mit ihr spüren Sie defekte Stellen von Fußbodenheizungen, ungleiche Luftströme, Wasserschäden oder Schwachstellen bei der Wärmedämmung mühelos auf. Auch das Überprüfen von elektrischen Anschlüssen, Schaltern und Geräten ist mit der FLIR TG130 problemlos möglich.

Ein besonderes Plus ist ihre handliche Größe von nur 169 mm x 113 mm x 48 mm und das Gewicht von nur 210 g.

Das FLIR TG165-Wärmebild-Pyrometer:­ Macht vom Einsteiger bis zum Profi alle glücklich

Die FLIR TG165 ist aufgrund der einfachen Handhabung auch für Einsteiger in die Thermographie geeignet, bietet aber darüber hinaus umfangreiche Funktionen, die für den professionellen Handwerker unerlässlich sind.

Durch den integrierten FLIR Lepton® Mikro-Wärmebildsensor lassen sich Wärmequellen oder kalte Spots exakt lokalisieren und anvisieren.

Das FLIR TG165-Wärmebild-Pyrometer ist das ideale Gerät für den Einsatz in allen Bereichen der Gebäudetechnik. Daten und Bilder können zur späteren Dokumentation gespeichert werden und per USB oder einer microSD-Speicherkarte extrahiert werden.

Trotz vieler integrierter Funktionen ist die FLIR TG165 mit einer Größe von 186 mm x 55 mm x 94 mm und einem Gewicht von nur 312 g besonders handlich.

Die FLIR E4:­ Das ultimative Prüf- und Messinstrument

Die FLIR E4 zeigt anhand dramatischer MSX-Wärmebilder sowohl Ursache als auch Ausmaß des festgestellten Problems deutlich auf.

Ob eindringende Feuchtigkeit, überhitzte Leitungen, schlechte Dämmung oder Konstruktionsmängel: Innerhalb kürzester Zeit kann eine Diagnose gestellt werden und mit der Schadensbegrenzung begonnen werden.

Für eine ganzheitliche Darstellung werden per MSX® Wärmebildoptimierung zwei Bilder, das der integrierten Digitalkamera und das der Wärmebildkamera, in Echtzeit übereinander gelegt.

Gespeichert und inspiziert werden können die generierten Bilder separat oder in Kombination. Die technologiebepackte FLIR E4 ist trotz umfangreicher Funktionen mit nur 575 g ein Fliegengewicht und kann selbst mit Schutzhandschuhen bequem und effizient mit der praktischen Eintastenbedienung eingesetzt werden.

Die FLIR ETS320: Einsatz in Industrie und Labor

Bei der Temperaturprüfung von PCB-Boards und Labor-Elektronik ist höchste Genauigkeit nötig. Hier kommt die FLIR ETS320 ins Spiel.

Sowohl bei Produkttests, in der Forschung und Entwicklung als auch bei der Überprüfung von Elektronikplatinen und -geräten ermöglicht die erste Desktop-Wärmekamera eine sekundenschnelle Datenerfassung und -analyse.

Die Prüfdauer wird drastisch reduziert – bei eindrucksvoller Messgenauigkeit. Auf dem 3 Zoll großen LCD-Display werden die aufgenommenen Bilder (Radiometrische Bildaufzeichnung als JPEG) gestochen scharf dargestellt.

Anschließend können die erfassten Daten mühelos per USB auf den Computer übertragen und anhand der FLIR Tools+ Software ausgewertet werden.

Die FLIR C2:­ Eine hochfunktionale Wärmebildkamera im Taschenformat

Das Besondere an dieser Wärmebildkamera sind zweifelsohne ihre kompakten Maße sowie ihr geringes Gewicht. Mit nur 125 mm x 80 mm x 24 mm und einem Gewicht von gerade einmal 130 g passt sie in jede Jackentasche. Immer griffbereit kann sie jederzeit spontan zum Einsatz kommen.

Vor allem für im Baugewerbe Tätige kann es von Vorteil sein, einen nur handygroßen Helfer parat zu haben, der Konstruktionsmängel, Hot-Spots, Energieverluste, HLK-Probleme, zugesetzte Rohre oder andere Schwachstellen aufdeckt.

Trotz des Miniformats verfügt die FLIR C2 über technische Raffinessen wie die MSX® Wärmebildoptimierung. So kann sie digital erfasste Bilder für eine noch detailliertere Darstellung mit Infrarotaufnahmen zusammenfügen.

Der empfindliche Wärmebilddetektor, der selbst feinste Temperaturunterschiede wahrnimmt sowie ein extra großes Display ermöglichen stets eine anschauliche Darstellung der auftretenden Probleme am Bau.

Die FLIR MR160:­ Das einzigartige Wärmebild-Feuchtemessgerät

Die FLIR MR160 ist weltweit das erste und derzeit einzige Messgerät, das sowohl hochwertige Wärmebilder aufnimmt, als auch gegebenenfalls vorhandene Feuchtigkeit misst.

Die High-Tech-Kamera weist also nicht nur auf kalte Stellen hin, an denen Feuchtigkeitsprobleme bestehen könnten, sondern misst anhand des stiftlosen Sensors oder der mitgelieferten externen Stiftsonde auch gleich, ob die entsprechende Partie tatsächlich feucht ist. Für ein detailliertes Bild werden die ermittelten Daten über das Wärmebild gelegt und zusammen abgespeichert.

Auf den Computer übertragen, können die Daten anhand der FLIR Tools-Software ausgewertet und in einem detaillierten Bericht – zum Beispiel für Kunden – zusammengefasst werden.

Wie alle anderen FLIR-Wärmebildkameras ist auch dieses Modell äußerst robust und handlich, sodass das Gerät überallhin mitgenommen werden kann.

 

Titelbild: fotolia / smuki


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