Visual Hacking – das unterschätzte Risiko des Datendiebstahls  

Visual Hacking – das unterschätzte Risiko des Datendiebstahls

Ein flüchtiger Blick genügt, und schon können visuelle Hacker wertvolle Informationen oder sensible Daten wie etwa Passwörter, Kontodaten und mehr ausspähen. Die Gefahr des Spionierens ganz ohne technische Hilfsmittel wird von vielen Unternehmen kaum wahrgenommen.

Dabei haben verschiedene Studien gezeigt, wie einfach es Datendieben beim Visual Hacking häufig gemacht wird – das gilt für Desktop-Rechner im Großraumbüro oder Bildschirme im Einzelhandel ebenso wie für Notebooks, die vom Sitznachbarn in der Bahn oder im Flugzeug ganz einfach eingesehen werden können.

Mit Blickschutzfiltern für PC- und Notebook-Bildschirme sowie mit einem aufmerksamen Verhalten lässt sich die Gefahr des Visual Hacking einfach und schnell minimieren.

Welche Gefahren gehen vom visuellen Hacking aus?

Das Fatale am Ausspähen von Daten: Ein visueller Hacker benötigt oft nur eine einzige Information, um einen großflächigen Datendiebstahl zu starten. 3M hat in Zusammenarbeit mit dem The Visual Privacy Advisory Council (VPAC) ein Experiment durchgeführt, um die latenten Gefahren zu verdeutlichen.

Das Resultat der Tests in freiwillig teilnehmenden Unternehmen: In 9 von 10 Fällen konnte der visuelle Hacker an sensible Daten gelangen, bei 45 Prozent der Datendiebstähle dauerte das weniger als eine Viertelstunde. Einer der Gründe dafür: Während sich die IT-Sicherheit in Unternehmen vor allem auf virtuelle Angriffe von außen konzentriert, wird die Gefahr des Visual Hacking, also des Ausspähens vertraulicher Daten direkt im Firmengebäude, oft unterschätzt.

Datenschützer zum Nachrüsten

Mit wenig Aufwand und einer einfachen Nachrüstung können 3M Blickschutzfilter das Ausspähen vertraulicher Daten verhindern. Der hauchdünne Sichtschutz wird einfach auf dem Monitor oder Laptop befestigt und vereitelt mit der speziellen Mikrolamellen-Technologie das unerwünschte Mitlesen.

Die Datenschützer gibt es in zahlreichen Größen für gängige Tablet-, Notebook- und Desktop-Bildschirmgrößen. Zur Auswahl stehen verschiedene Varianten, in der Ausführung Standard mit glänzender oder matter Oberfläche sowie die Ausführung Gold mit einer golden schimmernden und einer schwarzen Oberfläche.

Blickschutzfilter für hochauflösende Bildschirme

Für hochauflösende Displays der neuesten Generation mit 4K- oder 5K-Auflösung sind die 3M High Clarity Blickschutzfilter geeignet, die mit einer um 30 Prozent größeren Klarheit die hohe Bildschirmqualität unterstützen. Die brillante Bildqualität, die Highend-Geräte wie etwa ein Apple MacBook Pro der neuesten Generation oder ein Apple iMac mit Retina-Display bieten, wird somit mit einem wirksamen Schutz vor visuellem Datenklau verbunden.

Das lebendige Seherlebnis, ob bei hochauflösenden Fotos oder Grafikanwendungen, bleibt erhalten. Möglich macht das die fortschrittliche Micro-Louver-Technologie, die dem Blickschutzfilter auf beiden Seiten ein glänzendes Finish verleiht. Schon aus einem 60-Grad-Blickwinkel ist die Vertraulichkeit der Daten sichergestellt. Erhältlich sind die Filter für hochauflösende Monitore und Laptops mit Bildschirmgrößen von 14 bis 27 Zoll.

Gleichzeitiger Kratzschutz für das Display

Praktisch für Geschäftsreisen und die Verwendung des Notebooks unter verschiedensten Umgebungsbedingungen: Dank der patentierten, strapazierfähigen Oberfläche schützt der Blickschutzfilter gleichzeitig das Display vor Kratzern, Schmutz und Staub. Bei fast allen Modellen kann der Filter ganz einfach im zugeklappten Notebook verbleiben.

5 zusätzliche Tipps gegen visuellen Datenklau

1. Schwachstellen erkennen und beseitigen

Dazu gehören PC-Bildschirme, die von einer Vielzahl betriebsfremder Personen Fremden leicht einsehbar sind, beispielsweise in Empfangsbereichen, oder unverschlossene Räumen, in denen häufig sensible Dokumente ausgedruckt werden. Hier sind geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

2. Mitarbeiter sensibilisieren und trainieren

Compliance-Vorgaben und regelmäßige Mitarbeiterschulungen bauen aufeinander auf. Dazu zählen Vorgaben, den Arbeitsplatz stets aufgeräumt zu verlassen, alle vertraulichen Dokumente wegzuschließen beziehungsweise konsequent Aktenvernichter für nicht mehr benötige Papiere zu benutzen.

3. Computerzugänge absichern

Am Computerarbeitsplatz sollte eine automatische Neuanmeldung obligatorisch sein, wenn der Bildschirm für einige Minuten inaktiv ist. Andernfalls können sich Fremde in verwaisten Büros Zugang zu vertraulichen Daten verschaffen.

4. Physische Schutzmaßnahmen ergreifen

Blickschutzfilter und bauliche Anpassungen in Büros bzw. eine andere Anordnung von Schreibtischen und Arbeitsplätzen können das visuelle Hacken bereits im Keim ersticken.

5. Kontinuierliche Sicherheitsüberprüfungen

Datenschutz sollte zum festen Bestandteil der allgemeinen Sicherheitsüberprüfungen werden. Regelmäßige Kontrollgänge mehrmals jährlich können Schwachstellen zu Tage fördern und aufzeigen, in welchen Bereichen noch weiterer Schulungsbedarf besteht.

 

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