So bringen Sie Fernseher und andere Geräte ins WLAN  

So bringen Sie Fernseher und andere Geräte ins WLAN

Fernseher, AV-Receiver oder Spielekonsole: Nicht jedes Gerät ist ab Werk WLAN-tauglich. Mit den richtigen Mitteln lässt sich diese Funktion aber einfach nachrüsten.

Sind Geräte per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden, hat das zweifellos Vorteile: Stabilität, Zuverlässigkeit und oft auch Übertragungsgeschwindigkeit sind einfach besser als im Funknetzwerk. Nur hat längst nicht jeder die entsprechenden LAN-Steckdosen im Heim. Und Strippen durch das ganze Haus zu ziehen, ist auch nicht immer einfach. Keine Frage: WLAN ist praktischer. In den meisten Fällen reicht die Geschwindigkeit auch vollkommen aus. Das gilt umso mehr, wenn ein moderner Router mit ac-Technik die Verbindungen verwaltet. Nun sind Fernseher, Drucker oder AV-Receiver aber nicht immer mit der entsprechenden Technik ausgestattet. Zum Glück lässt sich WLAN einfach nachrüsten. Dieser Ratgeber zeigt die besten Lösungen.

Für Fernseher, Konsolen und Musik: die WLAN-Bridge

Mithilfe einer sogenannten Media Bridge – auch WLAN-zu-LAN-Adapter, WLAN-Brücke oder WLAN-Bridge genannt – können Sie Fernseher, Spielekonsolen und AV-Receiver mit wenigen Handgriffen mit Ihrem Funknetzwerk verbinden. Die einzige Voraussetzung ist eine Netzwerkbuchse. Bei einer Media Bridge handelt es sich um ein kleines Gerät, das meist mehrere Netzwerkanschlüsse aufweist. Im Inneren steckte ein Funkmodul. Die WLAN-Bridge ist ganz einfach eingerichtet: In der Regel wird der Adapter zunächst mit dem PC gekoppelt und installiert. Dabei klinkt er sich ins heimische Funknetzwerk ein. Anschließend wird der Adapter vom PC getrennt und per LAN-Buchse mit dem Endgerät verbunden, etwa dem Fernseher. Der Fernseher „denkt“ dann, er wäre per Kabel im Netzwerk angemeldet. Abhängig von der Anzahl der Netzwerkbuchsen in der WLAN-Bridge, können Sie so gleich mehrere Geräte auf einen Schlag WLAN-tauglich machen. An eine Media Bridge wie die Asus EA-AC87 lassen sich zum Beispiel bis zu fünf Geräte koppeln.

Günstige Alternative für Fernseher: Chromecast 2

Googles Chromecast 2 ist mit seinem günstigen Preis mit Sicherheit das attraktivste Angebot, um Fernseher fit für Streaming und Apps zu machen. Die kleine Scheibe wird direkt am HDMI-Anschluss des Fernsehers angedockt– weitere Kabel sind nicht nötig. Die Funktechnik im 802.11-ac-Standard sorgt für flotte Übertragungsraten im WLAN. Für die Bedienung sind Smartphone, Tablet oder ein Computer samt Chrome-Browser zuständig. Vorinstalliert sind alle wichtigen Streaming-Dienste wie Netflix, Maxdome und Spotify. Auch auf dem PC gespeicherte Filme in verschiedenen Formaten lassen sich leicht übertragen. Dazu braucht der Chrome-Browser die Videostream-App. Liegt die Filmsammlung dagegen auf der Netzwerkfestplatte, helfen Apps wie Plex weiter.

So kommen PCs ins WLAN

Und wenn im PC keine oder eine veraltete Funknetzwerkkarte steckt? Modernes WLAN lässt sich per USB-Stift einfach nachrüsten. Aktuelle Modelle, wie der Fritz WLAN Stick AC 860, bestücken beispielsweise jeden Computer mit aktueller WLAN-ac-Technik bei Datenraten von bis zu 866 Mbit/s. Überdies funkt der Stick auf den beiden Frequenzen mit 2,4 Gigahertz sowie 5 Gigahertz.

Eine Alternative sind Repeater mit eingebautem Access Point. Die erweitern gleichzeitig noch das Funknetzwerk. Dumm nur, wenn das WLAN zu schwach ist, um zum Stick oder Repeater eine schnelle Verbindung aufzubauen. Aber auch für diesen Fall gibt es eine Lösung: Powerline-Adapter mit eingebautem Access Point, sogenannte Powerline-WLAN-Adapter. Hier fließen die Daten über das hauseigende Stromnetz. Ein empfehlenswertes Duo bietet etwa AVM in Form des FRITZ!Powerline 1000E Sets an.

Bild: Fotolia, 106742253, Alextype

 

Eine Antwort zu “So bringen Sie Fernseher und andere Geräte ins WLAN”

  1. Hubert hoffmann sagt:

    Euer Ratgeber ist leider nur eine gute Informationsquelle. Wäre besser, wenn man zusätzlich auch vorab schrittweise, ich meine bildlich, gezeigt bekommt, wie die einzelnen Komponenten miteinander verbunden werden. So kann man gleich sehen, wie man die Einzelkomponenten miteinander verbinden muss. Ferner sollte auch gezeigt werden, welche Werkzeuge dazu gebraucht werden.

    Nun mal ein großes Lob an das telefonische Team, dass mit sehr viel Geduld mir schon sehr oft geholfen hat. Will man Informationen von Mitbewerbern telefonisch einholen, wird bereits nach der dritten Frage klar, dass der Ansprechpartner sich genervt fühlt. Nicht so bei Reichelt.

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