Powerline: Per Stromleitung das Netzwerk erweitern  

Powerline: Per Stromleitung das Netzwerk erweitern

Manchmal genügen schon zwei Wände zwischen Router und Computer, und die Internet-Geschwindigkeit im WLAN geht in den Keller. Eine praktische Lösung für solche Probleme sind Stromleitungs-Netzwerkadapter, auch Powerline genannt.

 

Powerline für große Entfernungen

Wenn das WLAN in bestimmten Räumen streikt, ist guter Rat teuer. Eine Lösung kann ein Repeater sein. Der allerdings hat den Nachteil, dass er die Übertragungsrate im Drahtlosnetz halbiert, da jedes Signal zweimal gesendet werden muss: erst zum Repeater und dann zum Router. Powerline-Netzwerke dagegen funktionieren im Prinzip wie ein herkömmliches Kabelnetzwerk, Daten lassen sich auch über größere Entfernungen im normalen Tempo übertragen. Ab etwa zwei Wänden oder einer Stahlbetondecke ist ein Powerline-Netzwerk dementsprechend in der Regel schneller als ein Funknetzwerk.

 

Per Strom durchs Home

Bei Powerline gelangen die Daten via Stromleitung von einem Raum zum nächsten. Dazu wandeln spezielle Adapter die Datenströme in hochfrequente Signale um, die dann über die Elektroverkabelung zu anderen Adaptern gelangen. Die transformieren die Signale wieder in brauchbare Daten um und leiten diese an PC, Spielekonsole oder andere Netzwerkgeräte weiter. Auf die gleiche Weise lässt sich ein Powerline-Netzwerk aufbauen. Die entsprechende Adapteranzahl vorausgesetzt, lassen sich bis zu 255 PCs verbinden. Wenn die Adapter den „Homeplug“-Standard unterstützen, was bei fast allen Modellen der Fall ist, können dazu sogar Produkte verschiedener Hersteller verwendet werden.

 

Auch für WLAN geeignet

Powerline-Adapter bieten mehrere Einsatzmöglichkeiten. Am häufigsten sollen Computer in abgelegenen Räumen mit Internet versorgt werden. Aber auch die Reichweite des WLANs lässt sich einfach steigern, damit etwa Tablet oder Smartphone mit vollem Tempo surfen können. Dafür gibt es Powerline-Adapter mit Access Point. Erkennbar sind sie an Bezeichnungen wie „WLAN“ oder „WiFi“.

 

So schnell und sicher ist Powerline

Powerline ist nicht ganz so schnell wie die Hersteller versprechen – aber das ist bei LAN oder WLAN schließlich auch nicht anders. Genau wie bei WLAN sinkt die Übertragungsgeschwindigkeit mit der Distanz, wenngleich nicht so stark. Viele Steckdosen, Stromleitungsabzweigungen, Blitzschutz-Steckdosen und Zwischenzähler drücken ebenfalls aufs Tempo. In der Praxis sind mit modernen Adaptern daher Datenraten zwischen 20 und 70 Mbit/s realistisch. Sorgen um die Sicherheit ihrer Daten müssen sich Powerline-Nutzer hingegen keine machen: Da die Datenübertragung am Hausstromzähler endet, müsste sich ein Datendieb schon Zugang zur Terrassen- oder Balkonsteckdose verschaffen, um Daten abzufangen. Dazu benötigt er aber auch das Powerline-Passwort.

 

Einrichtung in wenigen Minuten

Die Einrichtung ist bei allen Produkten ähnlich simpel: Einfach zwei Powerline-Adapter in zwei benachbarte Steckdosen stecken, dann die Verbindungstasten drücken und kurze Zeit später sind die Adapter miteinander verbunden. Der eine Adapter kommt nun in eine Wandsteckdose in der Nähe des Routers und wird damit verbunden. Der Zweite kommt in eine Wandsteckdose in dem Raum, der mit Internet versorgt werden soll. Die dort platzierten Geräte lassen sich dann per LAN oder WLAN verbinden.

 

Fotoquelle: Fotolia, 30380137, Pixelot

 

33 Antworten zu “Powerline: Per Stromleitung das Netzwerk erweitern”

  1. Michael sagt:

    Hallo, die Adapter funktionieren auch bloß, wenn nicht zu viel Leistung durch die Kabel fließt. Hat man mehrere Gerät in Betrieb, geht fast nichts mehr durch. Die Entfernung ist auch zu gering. Ich habe auf einen Repeater mit hohem Leistungsdurchsatz gesetzt und bin zufrieden damit.

    • Bea Ruetsche sagt:

      Hllo Michael

      ich setze schon seit Jahren Powerline ein über mehrere Etagen und es funktioniert einwandfrei. Wenn mal das Internet nicht funktioniert liegt es meist am Anbieter und an der der Gegend.

  2. Gerhard Quendt sagt:

    Guten Tag,
    funktioniert das auch mit dem IP- Router „Digi-Box“ der Telekom?

    mfg

    G.Quendt

  3. Michael Klingenburg sagt:

    die 2 müssen nur an der gleichen Phase hängen, sonst funzt das ganze leider net

  4. Winfried Teschner sagt:

    Hallo
    Muss nicht sein!
    Man braucht dann einen so genannten Phasenkoppler.

  5. Schönberger sagt:

    Powerline stören aber auch den Kurzwellenempfang, und das nicht wenig.

  6. Vosla sagt:

    Ich habe mit Powerline keine guten Erfahrungen gemacht. Zwei direkt nebeneinander liegende Räume, die im gleichen Stromkreis unterwegs waren, wurden mit Powerline-Adaptern bestückt, weil ich kein Loch durch die Wand bohren wollte. Die Übertragung war träge oder fehlerhaft, bzw. es kam zu Totalausfällen. Zuerst ging ich davon aus, dass es an einer mangelhaften Verdrahtung lag, weil ein Vormieter als Heimwerker in der Wohnung eine Menge Unfug getrieben hatte. Die Adapter liefen aber auch bei Bekannten mangelhaft bis gar nicht. Der Verkäufer bot daraufhin Ersatzgeräte an, die die gleichen Probleme hatten. Ob es vielleicht auch ein Zufall war, dass ich gleich zweimal Montagsgeräte erwischt hätte – danach war das Thema Powerline für mich erledigt.

  7. Kai Perlmann sagt:

    Ich kann Powerline nur empfehlen, vor allem wenn man z.B. mehrere Etagen überbrücken will (z.B. vom Keller in den 1. Stock)
    Man muß allerdings darauf achten, dass die Adapter direkt in der Wand-Steckdose eingesteckt sind und nicht in einer Steckdosenleiste o.ä., sonst bekommt man womöglich gar keine oder nur eine schlechte Datenübertragung zustande.

  8. Mit Powerline Adaptern mit 500 Mbits und DSL hatte ich beim Fernsehen ( das Zweigerät ist ca. 8 Meter vom DSL Router entfernt ) zunächst erhebliche Probleme. Jedoch seit ich vor 1.1/2 Jahren VDSL bekam und die TP-Link TL-PA8010P KIT AV1200 Powerline-Netzwerkadapter 1200Mbit/s, 1 Gigabit verwende, läuft der TV in höchst form. Powerliner Kann ich nur bestens empfehlen, wer nicht ein ewig langes Kabel mit Aufstemmen von Zwischenwänden zu seinem Router legen will oder kann.

    • Thomas Hahn sagt:

      Das kann ich auch genau so bestätigen, wer auch TV mit betreibt sollte auf jeden Fall Gigabit Geräte anschließen. 500er sind für HD TV zu schwachbrüstig. Es sollte auch darauf geachtet werden, das die Daten über alle 3 Leitungen des Stromnetzes geschaufelt werden, so wie bei TP-Link ist zwar relativ teuer aber sorgenfrei.
      Freundliche Grüße
      T.Hahn

  9. Helmut Lemme sagt:

    Ist ja alles prima mit Powerline-Adaptern.
    Ich bin schon etwas älter, ich hätte gern erklärt was man alles
    dafür benötigt. Welche Kabel und Stecker braucht man dazu?
    Ich habe die Fritzbox 7360 ,ist die dafür geeignet? ?
    Wo und welcher Stecker muß dann in die Fritz- Box eingesteckt werden??
    Ich bedanke mich für jegliche Hilfe!
    Mit freundlichem Gruß
    Helmut Lemme

    • Reichelt Moderator sagt:

      Powerline ersetzt auf einer Strecke ein ansonsten zu verlegendes RJ45-Netzwerkkabel durch die Stromleitung – dies funktioniert mit allen üblichen Routern.
      Also statt Router > Netzwerkkabel > Angeschlossenes Gerät nun
      Router > Netzwerkkabel > Powerline-Stecker > Stromnetz des Hauses > Powerline-Stecker > Netzwerkkabel > Angeschlossenes Gerät

  10. Schneider sagt:

    Das ist die technisch unqualifierteste Lösung, Das sollte der „Reichel Chef“ wissen!>wenn er Techniker ist.

  11. Helmut Lemme sagt:

    Ist ja prima das es so schöne Geräte gibt.
    Da ich schon etwas älter bin (75 J hab ich Schwierigkeiten so etwas zu installieren.
    Ich habe die Fritz-Box 7360 und hätte gerne gewußt,was dazu alles benötigt wird.
    Welche Kabel benötige ich, wo und wie müssen die angeschlossen werden ??
    Für jegliche Hilfe bedanke ich mich recht herzlich.
    Mit freundlichen Grüßen
    Helmut Lemme

    • JR sagt:

      Herr Lemme,

      ich hoffe ich kann ihnen ein bisschen weiter helfen. Weiter oben haben Sie bereits gefragt und es wurde eine sehr kompetente aber kurze Aussage getroffen. Ein vorhandenes oder zu legendes LAN/Netzwerk/RJ45 Kabel wird quasi durch diese Powerline-Geräte ersetzt.

      Grundsätzlich sind diese Adapter in vielen Geschäften zu beziehen, achten Sie doch beim Kauf auf Beratung! Grundsätzlich empfehle ich auch die höchste Geschwindigkeit zu nehmen die aktuell verfügbar ist. Die Geschwindigkeiten nehmen drastisch ab nach kurzen Distanzen. Je schneller das Gerät, umso mehr bleibt bei einer längeren Leitung übrig – salopp gesagt.

      Diese Powerline Geräte sind meist in Form eines Steckers, den Sie direkt in Ihre Heimsteckdose stecken können, ausgeführt. Mitgeliefert werden meist die erforderlichen Kabel. Achten Sie beim Kauf auf die Bezeichnung KIT oder SET und dass zwei Geräte enthalten sind. Mit einem Adapter alleine können Sie nichts tun. Sie brauchen einen Gegenspieler der die Daten in die Stromleitungen einspeist und einen der Sie wieder ausgibt.

      Grundsätzlich ist die Frage für was Sie dieses Gerät benötigen? Haben Sie bereits ein Funknetz (WLAN) dann sollten Sie eher auf einen Repeater setzen, der Ihr Netz erweitert. Haben Sie jedoch ein physikalisches Kabel zwischen Ihrem Router (Kann eine Fritzbox, Speedport oder auch ein anderes Gerät sein) und einem Endgerät wie einem PC oder einem IPTV Receiver, dann kann das Powerline ein Kabel ersetzen. Es gibt auch Powerline Adapter bei denen zwei Geräte angeschlossen werden können – hier gilt wieder, erstmal bedarf erkunden und dann kaufen.

      Der Anschluss funktioniert recht einfach und ist nicht schwerer als ein Kabel in eine Steckdose zu stecken. Sie nehmen also Ihr Set, packen alle Komponenten aus, und legen Sie sich die mal hin. Schauen welcher Stecker passt wohin. Lesen Sie das Handbuch, dafür ist es ja dabei. Im Lieferumfang eines guten Sets sollten dabei sein 2x Powerline Adapter & 2x RJ45 Anschlusskabel (Netzwerkkabel). Nun verbinden Sie den ersten Adapter mit dem Router über das mitgelieferte Kabel (Verwechseln Sie dort bitte nicht eine Mögliche ISDN-Telefonie Buchse und den Netzwerkanschluss – Gleicher Stecker andere Technik!). Den zweiten Adapter verbinden Sie mit dem Gerät das Internetzugang erhalten soll. Haben Sie das erledigt, stecken Sie meist nur noch die Adapter in die Steckdose und sehen an den Status Lampen ob eine Verbindung besteht. Ich kenne kein Kit/Set das nicht schon vorab konfiguriert war. Sollte diese Anleitung zu komplex sein, sollten Sie sich einen Techniker oder Enkel besorgen der das ganze erledigt.

      Empfehlen kann ich „AVM PL1000E “ – Beachten Sie, das Netz ist jederzeit erweiterbar durch neue Adapter. Doch nicht alle Geräte funktionieren gleich gut miteinander. Um Probleme gering zu halten, sollten Sie Geräte eines Herstellers verwenden. (Im Hintergrund werkelt jedoch meist dann doch die gleiche Technik)

      • Helmut Lemme sagt:

        Danke für die ausführliche Anleitung.Prima so, damit kann man was vernünftiges anfangen !!
        Jetzt werde ich es wohl schaffen,Powerline Geräte in Gang zu bekommen. Danke !!
        Ein freundlicher Gruß
        H.Lemme

  12. Vlrych sagt:

    Ich habe mit Power Adaptern sehr gute Ergebnisse bekommen allerdings mit AVM Geräten. Voraussetzung ist das keine Mehrfachsteckdose eingesetzt wird

  13. Pieper sagt:

    Der beste Beweis, dass Powerline Schrott und störend ist:

    Powerline ist behördlich verboten in u.a.
    Japan (Komplett),
    Schweden (Teilverbot),
    Österreich (Komplettverbot),
    Vereinigtes Königreich UK (Totalverbot) !!

  14. H. Doelle sagt:

    Liebe Leute!
    Das PLC -System ist der größte technische Schwachsinn! Wie kann man denn in Hochfrequenz umgewandelte Datenpakete über die ungeschirmten Leitungen eines Stromnetzes schicken? Im Umkreis von 500m ist kein Empfang der klasssichen Rundfunkbänder mehr möglich! Das gesamte Frequenzspektrum zwischen 500 und 30.000 kHz wird vermüllt! Die Übertragung ist nicht sicher und völlig gegenüber Dritten ungeschützt.
    Das System ist nur für die Hersteller nutzbringend, denn es sichert die Einnahmen vom Verkauf.
    Also Hände weg von dem Schrott, es gibt elegantere Lösungen, deren Emissionen nicht andere Nutzer des Frequenzspektrums stören! Die Bundesnatzagentur kassiert nach einer Störmeldung ggf. die störenden PLC -Systeme ein.
    Das System PLC ist wegen der technischen Umnzulänglichkeiten schon in verschiedenen Ländern komplett verboten worden, u.a. auch in den USA.
    Die Technik entspricht nicht den Grundsätzen des EMVG (Gesetz über elektromagnetisches Verhalten von Geräten), nach denen elektronische Geräte nur so arbeiten dürfen, dass sie andere Geräte nicht stören und auch nicht durch andere Geräte gestört werden dürfen.

    Haldö

    • Ismail Cicek sagt:

      Das Signal sollte den Stromzähler nicht überwinden aber das geschieht nach manche Berichte doch und sogar verbinden sich fremde Geräte untereinander. Also ein riesen Netzwerk mit Nachbarn. Die Lösung: Passwort (Standard geliefert) unbedingt ändern.

  15. Max sagt:

    Powerline ist technisch gesehen eine “ Dreckstechnik! „. Es werden Daten auf UNGESCHIRMTEN STROMLEITUNGEN verbreitet, dieses versaut die Frequenzspektren mit Störungen, die in Notfällen den Funkverkehr stören. Es treten beim Betrieb im eigenen Haushalt, Störungen von elektrischen Geräten auf, die sich unangenehm auswirken können. Weiterhin werden Kurzwellenfrequenzen massiv gestört, die für eine weltweite Notfunk Kommunikation drigend benötigt werden. Die Politik, die diese Zulassung genehmigt hat, hat hier “ Hirnlos “ gehandelt. Das System PLC ist wegen der technischen Umnzulänglichkeiten schon in verschiedenen Ländern komplett verboten worden, u.a. auch in den USA.
    Die Technik entspricht nicht den Grundsätzen des EMVG (Gesetz über elektromagnetisches Verhalten von Geräten), nach denen elektronische Geräte nur so arbeiten dürfen, dass sie andere Geräte nicht stören und auch nicht durch andere Geräte gestört werden dürfen.

  16. Hans - Peter Kaiser sagt:

    Ich habe eine Wohnung mit 2 Stockwerken. wlan geht überhaupt nicht. Deswegen habe ich vor ca 5 Jahren 2 Devolo 500 gekauft. in Zusammenhang mit der o2 Home Box hatte ich auch im oberen Stockwerk Internetempfang. nach dem Wechsel von O 2 zu Vodafone im November 2016 ging gar nichts mehr.ich habe von Vodafone eine Fritzbox 6490 Cable bekommen.tagelang kein Internet. Darauf habe ich mich bei Media Markt beraten lassen und bin mit 2 Fritz Powerline Adaptern nach Hause gegangen. Natürlich gleich angeschlossen. Es funktionierte sofort. Von Vodafone gab es keine Information das die Devolo mit der Fritzbox Cable nicht funktionieren

  17. EuroCafe sagt:

    Powerline von AVM da hatte ich mir zwei x zwei Geräte angeschafft, einmal mit zusätzlicher Steckdose und einmal ohne. Unser Haus wurde um 1976 gebaut, es besitzt drei Stockwerke, also auch drei Küchen mit Herd und Microwelle. Der Router steht im zweiten Stock und hat WLAN, unsere Geschwindigkeit beträgt jetzt 100.000 zum Zeitpunkt der Installation waren es nur 6.000 gewesen. Jedes Stockwerk hat eigene Sicherungen, aber für das dritte Stockwerk gibt es dort einen eigenen Stromkasten. Bedeutet Stockwerk 1 und 2 hängen an einem Stromkasten und Stockwerk 3 hat einen eigenen und das war dann auch das Problem. Die Installation von Powerline war recht einfach und hat am Anfang auch geklappt (zwei Tage), dann haben sich die Empfänger immer wieder abgemeldet, weil die Verbindung abgerissen war. Ich musste dann immer wieder die beiden Geräte Verheiraten, damit diese sich wieder finden konnten. Im Zimmer meines Sohnes gab es die wenigsten Abbrüche und Probleme (es kam aber auch zuwenig an Leistung an) denn das Zimmer lag genau unter meinem in dem der Router steht. Im Zimmer meiner Tochter kam fast nichts an und es gab ständig Störungen, das lag zum einen daran, das dieses Zimmer recht weit weg ist und natürlich die unterschiedlichen Stromkreise. Mein Elo-Meister wollte dann diese Phasenkoppler einbauen aber pro Stück 600€ das war mir dann doch zuviel. Wir habe es dann anders gelöst, denn PowerLine fünktioniert eher in Gebäuden die ab 2005 gebaut wurde als in Altbauten. Lan-Kabel durch die Decke in das Zimmer zu meinem Sohnen und einen Repeader für meine Tochter. Hierzu habe ich den Vorgänger der Fritzbox verwendet und als Repeader umgewandelt, funktioniert einwandfrei, WLAN hat meine Tochter jetzt und es reicht sogar für einfache Spiele, Filme anschauen geht auch nur die XBOX lässt sich mit dem Repeader nicht verbinden, das ist aber ein anderes Problem.

    Fazit:
    Powerline in Neubauten kein Problem nur wenn Herd oder Microwelle angestellt werden, dann kommt es zum Abbruch der Verbindung!
    Powerline in Altbauten ist nur dann zu empfehlen, wenn die Zimmer nebeneinander liegen und selbst wenn man beide Geräte im selben Raum verwendet stört der Herd oder die Microwelle die Verbindung (konnte ich testen, da ich drei Computer im Büro stehen habe).
    Phasenkoppler ist einer der besten Lösungen, wenn der ELO-Meister auch weis was er tut!
    Bei einem Neubau sollten man einfach daran denken Kabelschächte für Telefon und LAN und Fernseher in alle Räume zu verlegen, dann braucht man
    soetwas auch nicht.

    Ich habe jetzt 4 solcher Geräte zuhause stehen, sind 5 Jahre alt und wurden max. 4 Wochen genutzt, somit 200€ zum Fenster rausgeworfen, denn die Geräte will keiner mehr haben, da es jetzt schon welche ab 30€ gibt.

    Gruß vom EuroCafe, vllt. hilft das anderen weiter 🙂

  18. Timo sagt:

    Ich habe vor einigen Monaten ein Haus gekauft und nach dem Umzug festgestellt, dass das WLAN meines 50.000 MBit VDSL nicht mal durch eine einzige Wand auf der gleichen Etage geht. Habe dann Devolo das schnellste produkt (weiss den Namen nicht mehr) gekauft. Da das zeug recht teuer ist habe ich erst mal nur die Basisstation (die per kabel mit dem Router verbunden wird) mit 1 Adapter gekauft. Beim Anschluss brauchte ich Hilfe der Hotlein, denn das Koppeln hat nicht sofort funktionier (kann aber mein Fehler gewesen sein). Aber nachdem das Gerät installiert war hatte ich per WLAN im Raum des Adapters im Download 56.000Mbit/sec. Das ist mehr als die 50.000Mbit die ich eigentlich zahle und die Beste Downloadgeschwindigkeit die ich jemals hatte. Ich bin dann wieder in den shop und hab noch 2 adapter nachgekauft, einen für das 1OG und einen für das 2 OG. Resultat ist, dass ich im ganzen Haus fantastisches WLAN habe (40-50.000Mbit/sec). Mein rechner kann zudem direkt per kabel in den Adapter, bringt jedoch nicht mehr als das WLAN (logo, besser als perfekt geht eben nicht). Probleme mit anderen Elektrogeräten gab es bislang nicht. Ich kann also solche Powerline Anschlüsse voll empfehlen. Der Preis könnte aber kundenfreundlicher sein. Gibt aber auch guenstigere Anbieter als Devolo

  19. T.F sagt:

    Hat schon mal jemand über die Störungen durch die Hochfrequenz nachgedacht`?

  20. Klaus v. Assebach sagt:

    Powerline stört den KW-Empfang erheblich, als Funkamateur kann ich dieser
    Übertragungsoption niemals zustimmem; es gibt weit bessere Lösungen !
    Wegen der relativ geringen HF-Leistung sind aber kaum gesundheiliche Schäden
    zu erwarten; obwohl dies mitunter vermutet wird.-

  21. Peter Müller sagt:

    Ich sage mal folgendes dazu. Ich habe seit Jahren die Powerline -Adapter von Devolo mit 85 Mbit/s. Bei mir und bei den Nachbarn sind bisher keinerlei Störungen aufgetreten.

    Hab die Dinger über einen Repeater an der 7490 hängen da die mit dem alten Standard nicht klargekommen ist.

    Naja die Hobbyfunker haben immer was zu knatschen. Deren Funksignale stören natürlich nicht oder? Da hab ich schon ganz andere Erfahrungen gemacht.

    Da der Zähler als Barriere funktioniert kommt in der Regel das Signal nicht nach draussen. Wir haben mal einen Test gemacht indem wir das Signal vor dem Zähler eingespeist haben. Interessantes Ergebnis: Der 2. Nachbar hatte danach kein Internet mehr über seinen Anbieter. Da sind Techniker rausgekommen die nach Stunden schulterzuckend wieder abgezogen sind.

    Von daher kann ich die Dinger empfehlen.

  22. Norbert sagt:

    Powerline verwendet Leitungen die nicht abgeschirmt sind, wie z.B. Netzwerk- oder Koax- Kabel. Dadurch werden zum einen Funkdienste und der Rundfunk im gesamten Mittel- und Kurzwellenbereich gestört. Allerdings, da wo Strahlung raus geht, geht auch Strahlung hinein, soll heißen, die Betriebssicherheit und Verfügbarkeit ist deutlich schlechter als bei Verwendung geschirmter Netzwerkkabel oder WLAN mit reserviertem Frequenzbereich.
    Betreffend der Sicherheit ist der Artikel schlicht falsch. Daten, die über nicht geschirmte Leitungen abgestrahlt werden, können natürlich ausgewertet werden. Die Behauptung, am Hauptzähler sei Schluss und man müsse sich schon Zugang verschaffen zeugt, gelinde gesagt, von erheblicher Naivität.
    Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere daran das man DECT-Telefone wegen der digitalen Übertragung auch für sicher hielt. Bei Youtube kann jeder sehen wie sicher diese Technik ist, wenn entsprechende Linux-Software zum Einsatz kommt. Ich bin gespannt, wann die ersten Videos mit Powerline Bezug auftauchen….
    Bleibt zum Schluss noch der Preis. Die Datenübertragungsraten die im Artikel als realistisch genannt werden, und da stimme ich dem Verfasser bei ,können Problemlos selbst mit CAT5 Kabeln erreicht werden. Einmalige Anschaffungskosten und stabile, abhörsichere Verbindungen sind das Ergebnis. Powerline-Adapter beinhalten aktive Elektronik, die Strom verbraucht. Leicht an der Erwärmung der Geräte zu erkennen. Bei geschätzten 5W Verbrauch pro Adapter, also mindestens 2 Geräten und 10W, ergeben sich so zusätzliche jährliche Stromkosten von ca. EU 26.- (30ct/kW/h), da die Geräte im Dauerbetrieb laufen.

  23. Ulrich Berg sagt:

    In guter Gesellschaft : Ein Hinweis auf “ PLC “ von Reichelt in “ Spiegel Online“ zusammen mit einer neuen Schreckensbotschaft vom neuen US – Präsidenten Trump . Beides ist der Ausdruck totaler Rücksichtslosigkeit ! Ich persönlich bin als lizensierter Funkamateur direkt von “ PLC “ betroffen !
    Funkbetrieb ist auf 3,5 bis 30 MHZ nicht mehr störungsfrei . Das Schlimme : Der ahnungslose Anwender findet die Technik einfach und unkompliziert zu
    installieren , das stimmt . Aber : Es sind rücksichtslose Händler , die diese ( altmodische ) Technik den ahnungslosen Anwender verkaufen .
    Wie gesagt , rücksichtslos , Trump lässt grüßen .

    • Reichelt Moderator sagt:

      Moin Herr Berg,
      wir verstehen Ihren Unmut und möchten gern auf Ihre Kritik eingehen. Freifunker sind für uns ein wichtiger Kundenstamm und wir versuchen auf alle Wünsche einzugehen. Allerdings bedienen wir auch andere Segmente und hier ist die Powerline-Technologie sehr gefragt. Aus diesem Grund bitten wir um Ihr Verständnis.

      Beste Grüße,
      Ihr reichelt-Team

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