Immer auf Kurs: Navigationsgeräte für Sport, Outdoor und Boot  

Immer auf Kurs: Navigationsgeräte für Sport, Outdoor und Boot

Als Navi können Sie im Prinzip jedes aktuelle Smartphone nutzen, aber sind die Handy-Softwarelösungen in der Lage, ausgewiesene Navigationsgeräte vollständig zu ersetzen? Was haben speziell für Sport, Outdoor-Aktivitäten oder den Einsatz auf Booten entwickelte Navis dem Smartphone mit der Navi-App voraus? Antworten auf diese Fragen finden Sie im folgenden Text.

Das gibt es nur beim Outdoor- und Sport-Navi

Die Frage nach den Alleinstellungsmerkmalen von Outdoor- und Sport-Navigationsgeräten stellt sich zur Saison 2016 erneut. Mit dem im Januar vorgestellten Outdoor-Navi Tiger Geo wechselt Falk auf das vom Smartphone bekannte Android-System und stellt im Gegenzug die Navi-Software auch als App im Google Play Store zur Verfügung. Was kann also beispielsweise das neue Tiger-Geo-Navi, was ein Smartphone mit Falk-App nicht kann? Erstens ist die Navi-Hardware speziell für den einen Zweck gestaltet und bietet eine längere Akkulaufzeit, ein helleres Display sowie Features wie das kompakte, robuste und wassergeschützte Gehäuse und die integrierte Fahrradhalterung. Eine solche Halterung finden Sie beim modisch auf Slim getrimmten Smartphone nur als externe Lösung, meist von Drittanbietern.

Alleinstellungspotenzial für das Outdoor-Navi gibt es aber selbst bei der umfangreichen Sensorik im typischen Smartphone. Das Garmin eTrex Touch35 hebt sich zum Beispiel durch einen barometrischen Höhenmesser hervor. Sport-Navis zeichnen sich speziell durch integrierte Fitnesstracker-Funktionen und die Option zur Verbindung mit Fitnesstrackern über die Funktechniken ANT+ oder Bluetooth Smart aus.

Sind Sie als Radler oder Biker an einem besonders kompakten Sport-Navi interessiert, dann finden Sie eine passende Lösung beim Fahrradcomputer mit integriertem GPS-Modul und Fitnesstracker-Funktion wie dem Rox 10.0 von Sigma. Für eine echte Kartenansicht ist das Fahrradcomputer-Display natürlich zu klein, aber für eine Darstellung des unmittelbar vorausliegenden Wegs reicht es. Beim GPS-Fahrradcomputer Camile wird ganz auf ein Display verzichtet. Das Gerät vereinigt den Fahrradcomputer mit einer Art Actioncam und besitzt nur eine numerische Anzeige. Mit dazugehöriger App und Smartphone können Sie aber auch Camile als Fahrrad-Navi einsetzen.

Weitere Sonderfunktionen bieten Navis für eBikes. Bosch Nyon, Garmin Edge Touring und Teasi Volt zeigen auf der Karte detailliert die verfügbare Reichweite abhängig vom Ladezustand der Batterie und dem Geländeprofil an.

Boots- und Yacht-Navis mit Echolot und Radar

Navigationsgeräte für Boote und Yachten konkurrieren eher mit Tablets als mit Smartphones. Die Bildschirmgrößen liegen meist zwischen 5 und 12 Zoll. Sie installieren diese Navis in der Regel über einen integrierten, schwenk- und drehbaren Bügel fest an Bord. Neben der üblichen Satellitennavigation gibt es Echolot-Funktionen, die auch für den Fischfinder nötig sind, und bei größeren Geräten auch Radar. Im Trend liegen standardisierte Anschlüsse für die Datenverbindung nach den Netzwerkstandards NMEA2000 oder NMEA0183. Damit können Sie ein Boots-Navigationssystem auch vollständig modular aufbauen, mit separaten Displays für die einzelnen Funktionen.


Bildquelle: Fotolia / 42034388 / Markus Bormann

 

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