Die eigene Cloud für zuhause – nutzerfreundlich und sicher   

Die eigene Cloud für zuhause – nutzerfreundlich und sicher 

Cloud-Dienste machen es möglich, größere Speichermengen zu nutzen und von überall aus und zu jeder Zeit auf unsere Daten zurückzugreifen. In der Tat birgt diese Unabhängigkeit aber auch Gefahren: So könnten Unbefugte, die über die Zugangsdaten verfügen oder Sicherheitslücken ausnutzen, sich diese sensiblen Daten zunutze machen.

Hinzu kommt, dass selbst große Cloud-Anbieter mit wiederkehrenden Hackerangriffen zu kämpfen haben. Ziel dieser Angriffe ist es, personenbezogene Nutzerdaten sowie weitere persönliche Informationen zu erbeuten, um diese weiterzugeben. Einen Ausweg verspricht eine eigene, lokale Cloud.

Lagern eigene Daten wie Fotos, Kontakte oder Kalendereinträge auf Servern fremder Unternehmen, beginnen Nutzer Cloud-Dienste zu hinterfragen. Und das nicht ohne Grund: Während hierzulande die strengsten Datenschutzgesetze greifen, können sich beispielsweise US-amerikanische Konzerne ihnen entziehen. So ist es für den Nutzer oft nicht nachvollziehbar, wer auf seine Daten zugreifen könnte und wo genau diese lagern. Technische Überlegenheit zu Lasten von Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit? Für viele Verbraucher undenkbar.

Die private Wolke bauen – dem Datenschutz zuliebe

 Entscheidet man sich hingegen für eine private Cloud, profitiert man nicht nur von einer Backup-Lösung oder einem Massenspeicher. Vielmehr stehen auch Funktionalitäten wie Kalender- und Kontaktfreigabe sowie das Teilen von Fotos, Musik oder Videodaten zur Verfügung.

Bei einer sogenannten Private Cloud handelt es sich im Prinzip um einen Mix aus Hard- und Software, der es möglich macht, Cloud-Dienste zu nutzen. Eine nutzerfreundliche Lösung ist ein Network Attached Storage (NAS), ein netzgebundener Speicher. Hierbei handelt es sich um ein Speichergerät, das Festplattenspeicher im Netzwerk über Freigaben zur Verfügung stellt. Auf diese Weise können Daten im eigenen Netzwerk zentral vorgehalten werden, sodass jeder (definierte) Berechtigte Zugriff auf alle Dateien hat. Backups erfolgen entweder über externe Laufwerke, eine weitere Festplatte oder über die Cloud.

Viele Anbieter stellen Nutzern eines eigenen NAS über die Speicherdienste hinaus kostenlos Cloud-Funktionalitäten bereit. So hat beispielsweise Synology in seinem DiskStation Manager die Cloud Station implementiert. Hier werden die Daten über einen lokalen Dienst auf dem stationären oder mobilen Gerät zwischen diesem und dem NAS verschlüsselt via SSL.

Die Vorteile einer privaten Cloud liegen auf der Hand: Ebenso wie bei anderen Cloud-Varianten, können Nutzer jederzeit und mit diversen Geräten, wie PC, Notebook, Smartphone oder Tablet, auf die jeweiligen Cloud-Services zugreifen. So können Dokumente gemeinsam bearbeitet, die persönliche Musiksammlung gestreamt, Termine vereinbart, Adressdaten oder Videos geteilt werden. Externe Datenträger werden somit obsolet. Und doch behält der Betreiber eines NAS die Kontrolle über seine Daten.

Die Synology DiskStation – das ideale NAS für Zuhause

Wer seine Daten keinem Fremdanbieter anvertrauen möchte und sich stattdessen für ein NAS entscheiden möchte, kann beispielsweise den DiskStation Manager (DSM) als Cloud-Speicher nutzen. Prädestiniert für Einsteiger, glänzt das kompakte und energieeffiziente 1-Bay-NAS DS119j mit vielseitigen Software-Funktionen, einer intuitiven Benutzeroberfläche und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das NAS von Synology ist maßgeschneidert für private Umgebungen und dient auch als Multimedia-Server für zuhause. Die DS119j läuft auf dem intuitiven Betriebssystem für Synology NAS-Geräte, dem DiskStation Manager (DSM). Er ist verantwortlich für den Betrieb und die Verwaltung der Speicherdienste.

Der Zugriff auf den DiskStation Manager erfolgt über den Webbrowser und benötigt die Eingabe der IP des NAS. Die zugewiesene IP wird bei Privatkunden dynamisch vergeben und bei jeder Anbindung geändert. Via Synology QuickConnect im DSM kann das eigene NAS jedoch über eine QuickConnect ID von außen dauerhaft erreicht werden. Hierzu bedarf es lediglich der Einrichtung eines Synology-Kontos und der Angabe der Seriennummer des NAS.

Über die reinen Serverdienste für die Bereitstellung von Daten im Netzwerk bietet der DSM noch weitere Einsatzmöglichkeiten, wie die Datensicherung und -wiederherstellung, Sync-Dienste für diverse Plattformen, wie beispielsweise Android und IoS, er fungiert als Medienserver und stellt somit Multimedia-Features bereit. Darüber hinaus dient er als Schnittstelle für Software-Lösungen wie Content-Management-Systeme, Kalender und Datenbanken. Fotos, Videos, Termine oder Kontakte können so problemlos auf mobile Geräte übertragen und geteilt werden.

Erst kürzlich wurde die Synology DiskStation DS119 von der Stiftung Warentest als einer der besten Netzwerkspeicher ausgezeichnet.

 

 

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