Alarmanlage: Mehr Sicherheit für Ihr Zuhause  

Alarmanlage: Mehr Sicherheit für Ihr Zuhause

Besorgniserregend: In Deutschlands Wohnungen und Häuser wird immer häufiger eingebrochen. Über 150.000 Delikte weist die Polizeistatistik 2014 auf, alle dreieinhalb Minuten findet ein Einbruch statt. Eine Alarmanlage garantiert zwar keinen hundertprozentigen Schutz, aber sie kann Verbrecher zumindest abschrecken oder sogar in die Flucht schlagen. Wer darüber nachdenkt, sich eine Alarmanlage zuzulegen, sollte zunächst diesen Ratgeber lesen.

Die Alarmanlage ist die Kür

Die Pflicht lautet: Machen Sie es Einbrechern so schwer wie möglich, in Wohnung oder Haus zu gelangen. Auf diesem Standpunkt stehen übrigens auch Versicherungen, die im Schadensfall vor allem danach schauen, ob Sie die Ganoven quasi „eingeladen“ haben. Sichern Sie also Ihre Türen, zum Beispiel mit verstärkten Türblättern und Schlössern sowie einem Sperrbügel. Fenster lassen sich mit abschließbaren Fenstergriffen und zusätzlichen Verschlägen sicherer machen. Achten Sie bei Rollläden darauf, dass sich diese nicht von außen hochschieben lassen.

Alarmanlagen: Es gibt vielfältige Möglichkeiten

Sind Wohnung beziehungsweise Haus mechanisch ausreichend geschützt, können Sie über eine zusätzliche Alarmanlage nachdenken. Das Angebot an Alarmanlagen und Zubehör ist recht groß. Es reicht zum Beispiel von einfachen Lösungen wie Alarm-Türstoppern und Glasbruchmeldern (sogenannten Stand-Alone-Lösungen) sowie einem Mini-Hausalarm für 10 bis 20 Euro bis hin zu großen Alarmanlagensystemen, die für größere Einfamilienhäuser geeignet sind und sich auch von unterwegs via App steuern lassen.

Was jeweils infrage kommt, hängt vom persönlichen Sicherheitsbedürfnis und den Gegebenheiten vor Ort ab. Eine Alarmanlage für eine Wohnung im 4. Stock eines Mehrfamilienhauses muss nicht so viel können wie eine für ein Einfamilienhaus mit Kellerfernstern.

Der prinzipielle Aufbau einer Alarmanlage

Abgesehen von den bereits erwähnten Stand-Alone-Lösungen bestehen Alarmanlagen prinzipiell aus den folgenden drei Komponenten:

  • Alarmmelder: Das sind Geräte, die registrieren, wenn etwas Ungewöhnliches passiert. Dazu gehören zum Beispiel Bewegungsmelder, Tür- und Fenstersensoren, Videokameras, und Glasbruchmelder.
  • Alarmzentrale: Hier gehen die Benachrichtigungen der Alarmmelder ein. Die Zentrale entscheidet, was geschehen soll. Sie tut aber nur das, was Sie ihr vorher „beigebracht“ haben – und was sie von Haus aus an Funktionen mitbringt. Das kann zum Beispiel eine Alarmierungs-SMS auf Ihr Handy sein, oder die Alarmierung bei einer Notrufzentrale.
  • Alarmgeber: Ganz klar, eine Alarmanlage ohne ohrenbetäubenden Lärm ist nicht vorstellbar. Auch ein grelles Blitzlicht außerhalb des Hauses kann in der Nacht zusätzliche Zeugen „alarmieren“.

Gute Alarmanlagen bringen weitere Funktionen wie eine automatische Lichtsteuerung mit, die anspringt, wenn Sie im Urlaub sind.

Typen von Alarmanlagen

Alarmanlagen lassen sich nach der Art der Verbindung zwischen den Komponenten unterscheiden:

  • Funk-Alarmanlagen: Drahtloser Kontakt zwischen Alarmzentrale und den anderen Komponenten.
  • Kabel-Alarmanlagen: Hier muss alles verkabelt werden, das bietet sich vor allem an, wenn eine Alarmanlage schon beim Bau eines Hauses geplant ist.
  • Hybrid-Alarmanlagen: Eine Kombination aus Kabel und Funk.
  • IP-Alarmanlagen: Das sind Anlagen, die das Internet nutzen. Die Alarmzentrale ist dabei in der Regel mit dem heimischen Router verbunden. Sie lässt sich deshalb auch problemlos unterwegs über das Internet steuern, zum Beispiel per App auf dem Smartphone. Alarmierungen können dann ebenso übers Internet zu Ihnen gehen.

Viele Hersteller bieten Sets („Starter Packs“) für den Einstieg an. Diese enthalten neben der obligatorischen Alarmzentrale noch ein paar Alarmmelder (etwa Bewegungsmelder und Fenstersensoren). Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die mitgelieferte Menge für Ihre Bedürfnisse ausreicht. Falls nicht, sollte die Zentrale für zusätzliche Melder ausgelegt sein.

Bildquellen:
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Eine Antwort zu “Alarmanlage: Mehr Sicherheit für Ihr Zuhause”

  1. Rudi Greschner sagt:

    leider ist der artikel nicht komplett.
    es fehlen die infraschall-alarmanlagen,die reichelt leider auch nicht im programm hat.
    sehr schade.

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