Smart Friends und Alexa: Ihr Heim gehorcht aufs Wort  

Smart Friends und Alexa: Ihr Heim gehorcht aufs Wort

Ein intelligentes Heim mit Smart Friends lässt sich auch ohne Smartphone oder Tablet bedienen: Mit Hilfe von Amazon Alexa versteht es gesprochene Befehle. Dabei entscheiden Sie, welche Szenen oder Produkte genutzt werden sollen: Nur nach Freischaltung durch Sie werden die Geräte und Einstellungen für Alexa sichtbar.

Das Projekt

Geeignet für: Anfänger
Zeitaufwand: 30 Minuten
Budget: ab 650 Euro (inkl. 3 LED-Einbauleuchten)
Das brauchen Sie: Smart Friends-Box, Amazon Echo, Einbauleuchten
Kann erweitert werden mit: weiteren Smart-Friends-Komponenten für Heizung, Rollladen usw.
Benötigt wird: Router, Internetzugang sowie Smartphone oder Tablet mit Smart-Friends-App und Option „Remote Home“

Smart Friends und Alexa – ein Dreamteam

Ein Smart Home zeichnet sich dadurch aus, dass es die meisten Dinge von selbst erledigt: Lampen werden ein- und ausgeschaltet, Heizkörper geregelt, Schlösser überwacht. Allerdings kann ein Heimsystem – so smart es auch sein mag – nicht alles vorhersehen. Vielleicht steht ein Candle-Light-Dinner an, und statt der sonst üblichen Beleuchtung im Esszimmer soll es nur gedämpftes stimmungsvolles Licht sein. Vielleicht steht jemand später auf als sonst, und die Heizperiode im Bad ist schon vorüber.

Ein manueller Eingriff in das Smart Home wird immer einmal nötig sein. Praktischer als über die Smart-Friends-App lässt sich dies mit einem Sprachbefehl erledigen. Deshalb arbeitet Smart Friends nun auch mit dem Sprachassistenten Alexa auf Amazons Echo-Geräten zusammen.

Die Grundausstattung

Voraussetzung für den Einsatz eines Amazon Echo mit Smart Friends ist, dass die Option „Remote Home“ in der Smart-Friends-Box aktiviert ist. Die Option kann einfach im Menü „Erweiterungen“ der Smart-Friends-App gebucht werden. Hier bietet Smart Friends enorm faire Bedingungen: Nach Ablauf von sechs kostenlosen Probemonaten kostet die Option 9,99 Euro für 12 Monate, kann jederzeit gekündigt werden und verlängert sich nicht automatisch.

Sobald der Amazon Echo mit dem heimischen WLAN verbunden ist, können Sie den Smart-Friends-Skill auf ihm aktivieren. Schon ist das Smart Home bereit, Sprachbefehle entgegen zu nehmen. Welche Befehle es versteht, hängt davon ab, welche Komponenten Sie besitzen. Einige Beispiele:

  • „Alexa, schalte das Licht an“
  • „Alexa, fahre Rollladen Küche auf 50%“
  • „Alexa, schalte Heizung Wohnzimmer auf 21 Grad“
  • „Alexa, schalte Kinoabend an“

Praktisches Beispiel: Beleuchtung

Nehmen wir an, Sie haben Ihr Heim mit Einbauleuchten von Paulmann ausgestattet. In der Smart-Friends-App legen Sie nun drei Szenen an: „Morgenstimmung“ schaltet die Leuchten in Küche, Flur und Bad auf 80 Prozent Helligkeit, „Abendstimmung“ schaltet in Flur und Wohnzimmer das Licht auf 50 Prozent Helligkeit, „Nachtruhe“ indes deaktiviert alle Leuchten.

Nun können Sie diese Szenen zum Beispiel mit dem Sprachbefehl, „Alexa, schalte Morgenstimmung an“ aufrufen, ohne das Smart Phone zur Hand nehmen zu müssen. Weitere Beleuchtungskomponenten, etwa LED-Leuchtstreifen oder Tischleuchten, bieten zusätzliche Optionen. So ist es zum Beispiel möglich, über die LED-Lichtbänder verschiedene Farbstimmungen zu kreieren und diese mit einem Sprachbefehl aufzurufen.

Natürlich ist es auch möglich, diesen Szenen noch weitere Komponenten zuzuordnen. So kann „Nachtruhe“ etwa die Rollladen schließen und die Raumtemperatur senken, während „Morgenstimmung“ die Temperatur in Bad und Küche auf ein angenehmes Niveau bringt und die Rollladen wieder öffnet.

Privatsphäre bleibt gewahrt

Nun kommt Smart Friends zwar ganz ohne Einbindung einer Cloud aus, Amazons Alexa-Assistent dagegen nicht. Gegenüber anderen sprachgesteuerten Smart-Home-Systemen hat Smart Friends aber einen entscheidenden Vorteil: Sie selbst entscheiden, welche Komponenten Sie für die Sprachsteuerung freigeben möchten. So ist es zum Beispiel möglich, Beleuchtung und Heizung auf Sprachbefehle reagieren zu lassen, nicht aber das Garagentor, das Alarmsystem und andere sicherheitsrelevante Komponenten. Damit bleibt es für einen potentiellen Eindringling unmöglich, etwa die Alarmanlage durch einen Sprachbefehl zu deaktivieren.

Nicht nur bei einzelnen Geräten, sondern bei ganzen Szenen haben Sie die Möglichkeit, diese für die Sprachsteuerung zuzulassen oder eben nicht. Auch die Daten, die bei der Bedienung dieser Komponenten und Szenen anfallen, landen nicht in Amazons Cloud. So bietet Smart Friends trotz maximalen Komforts durch Sprachsteuerung auch größtmögliche Kontrolle darüber, was mit Ihren Smart-Home-Daten geschieht.

 

Titelbild: Hersteller

 

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