Auf neuen Kabel-Router umsteigen – so geht’s!  

Auf neuen Kabel-Router umsteigen – so geht’s!

Superschnelles WLAN, bestmögliche Sicherheit, top Ausstattung: Moderne Router haben einiges zu bieten. Ein Umstieg lohnt sich!

Moderne Router-Modelle waren bis vor kurzem nicht für jeden verfügbar. Denn viele Internet-Anbieter setzten ihren Kunden bestimmte Modelle vor – mit erheblichen Nachteilen. Damit ist jetzt Schluss. Sie können ab sofort auf einen anderen Router umsteigen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Das Ende des Routerzwangs

Bisher ließen viele Internet-Anbieter ausschließlich eigene Router zu und boten bessere Modelle nur zur Miete an. Den Kunden blieb nichts anderes übrig, als eines der Geräte zu wählen, dass der Provider ihnen vorschrieb.

Vor allem bei den Kabelnetz­Betreibern war das gang und gäbe. Mit solchen Praktiken ist jetzt endlich Schluss.

Seit August 2016 haben Kunden die freie Routerwahl, der Politik sei Dank.

Die neue Freiheit gilt sowohl für DSL-, VDSL-, LTE-, Glasfaser- oder Kabel-Internet-Anschlüsse. Der Hoheitsraum der Provider endet an der Anschlussdose bei Ihnen zuhause.

Warum einen neuen Router einsetzen?

WLAN-Tempo und -Reichweite sind bei vielen Provider-Routern nicht erstklassig. Toprouter wie die FritzBox 6490 können das besser. Zudem bieten Originalgeräte aus dem Handel mehr Funktionen. Und: Oft dauert es lange, bis Router vom Provider mit neuen Aktualisierungen ausgestattet werden. Darunter leidet zusätzlich die Sicherheit.

Kann ich jeden Router verwenden?                           

Nein. Sie benötigen ein Modell, dass zu Ihrem Anschluss passt: also entweder ein Modell mit einem eingebauten Kabel- oder DSL-Modem. Zudem braucht der Router fast immer Telefonanschlüsse.

Wichtig: Wer sich einen eigenen Router für den Kabelanschluss kauft, muss prüfen, ob sich das Modell für den Internet-Zugang eignet. Dies gilt insbesondere für ältere Geräte.

Wie kompliziert ist der Wechsel?

Im Gegensatz zu DSL ist der Router-Tausch bei Kabel-Internet etwas komplizierter. Hier müssen Sie erstens womöglich den Router telefonisch aktivieren und zweitens warten, bis die Aktivierung abgeschlossen ist.

So klappt es Schritt für Schritt:

    1. Kaufen Sie sich einen Router mit eingebautem Kabelmodem, der von Ihrem Internet-Anbieter unterstützt wird. Auf Nummer sicher gehen Sie etwa mit der Fritz!Box 6490.
    2. Rufen Sie bei der Provider-Hotline an. Die gibt Ihnen einen Aktivierungscode. Oder sie fragt die MAC-Adresse und die Seriennummer des neuen Routers ab. In diesem Fall erfolgt die Umstellung automatisch.
      Das merken Sie daran, dass mit dem alten Router das Internet nicht mehr läuft.
      Tipp: Wenn Sie schon mal mit der Hotline sprechen, kündigen Sie am besten direkt laufende Mietverträge für vom Provider geliehene Geräte. Die müssen Sie dann zurückschicken.
    3. Schließen Sie den neuen Router an: Schrauben Sie das Koaxialkabel vom alten Router ab und an das neue Gerät an. Nach einigen Minuten sollte dann die Internet-Verbindung stehen.
    4. Wenn der Provider den neuen Router freischaltet, sollte das Internet direkt funktionieren.
      Haben Sie stattdessen einen Aktivierungscode erhalten, rufen Sie im Browser Ihres Computers im Heimnetzwerk eine spezielle Internetseite auf, auf der Sie den Code eintippen. Fungiert der Router als Telefonzentrale, müssen Sie noch die Telefone einrichten. Dazu geben Sie im Router Nummer, Benutzername und Kennwort ein.
      Die Daten erhalten Sie vom Provider, oft finden sich diese auch im persönlichen Kundenkonto. Schnurlose Telefone müssen Sie zudem mit dem Router per DECT verbinden.

Bild: reichelt

 

Eine Antwort zu “Auf neuen Kabel-Router umsteigen – so geht’s!”

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