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reichelt elektronik GmbH & Co. KG
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mail: info@reichelt.de
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Oszilloskope

Hochleistungsnetzgeräte, Arbitrary-Netzgeräte uvm.
Grundgeräte, Multimeter, LCR-Meter, Frequenzzähler, Netzgeräte sowie Leermodule.
Handheld-Oszilloskope sowie Handheld- Funktionsgeneratoren in verschiedenen Ausführungen.
Multimeter, Power Meter, LCR-Messbrücken sowie HF-Synthesizer.
Akkus, Taschen und Erweiterungen
Digital-Speicher-Osziloskope, Mixed-Signal-Oszilloskope, analoge Oszilloskope sowie Logik-Analysatoren.
Tastköpfe, BNC-Adapter und BNC-Kabel in verschiedenen Ausführungen

Oszilloskope: Die wichtigsten Geräte unter den Mess- und Diagnosewerkzeugen

Oszilloskope und Analysatoren werden als Funktionsgenerator bezeichnet und können mehrere elektrische Spannungen gleichzeitig darstellen. Der Fokus liegt dabei auf den zeitlichen Veränderungen der Spannungskurven und auf deren einheitlichen Verlauf. Mit Hilfe eines zweidimensionalen Koordinatensystems – das mit horizontaler X-Achse, der Zeitachse, und vertikaler Y-Achse, der Spannungsachse auskommt – werden die Messdaten visualisiert.

Je nachdem, wo Sie die Oszilloskope einsetzen wollen, eignen sich Handheld Oszilloskope, Tisch Oszilloskope, USB oder andere digitale Oszilloskope.

Digitale Oszilloskope führen Analog-Digital-Wandlungen durch. Mit der Pre-Triggerung kann schon im Voraus ein Ereignis definiert werden, bei dem eine Reaktion erfolgen soll. Dank Speicherfunktion kann dann auch der Signalverlauf vor dem eigentlichen Ereignis aufgezeichnet und betrachtet werden. Zwischen jedem einzelnen Kanal ist eine Summen- oder Differenzbildung möglich. Digitale Oszilloskope bieten Analysesoftware für Anstiegszeit, Impulsbreite, Amplitude und Frequenz.

Das Speichervolumen zur Erfassung von Signalen wird über die Speichertiefe definiert. USB- oder Speicher-Oszilloskope (DSO) verfügen über eine hohe Oszilloskop Speichertiefe. DSO können die Daten auf einen PC übertragen oder auf einem Speicher Ihrer Wahl ablegen. Da die Bedienung kompliziert sein kann, laufen Sie in Gefahr, dass die Daten verzerrt dargestellt werden. Man spricht hier vom sogenannten Alias-Effekt. DSO verfügen über LCD-Technologie und effiziente Prozessoren. Diese Geräte arbeiten also sehr energieeffizient. DSO verfügen über viele Funktionen, mit denen Sie beispielsweise Signalanalysen durchführen können. Messdaten werden von DSO sehr präzise angezeigt.

Unter den analogen Geräten finden Sie auch günstige Oszilloskope. Sie müssen dafür jedoch den Nachteil der größeren Bauform und einer weniger komfortablen Handhabung in Kauf nehmen. Ein Vorteil: Sie können die Ablenkung des Elektronenstrahls über große Frequenzbereiche beeinflussen.

Mixed-Signal-Oszilloskope (MSO) verfügen über analoge und digitale Eingänge, obwohl es ein digitales Gerät ist. Dadurch kann das MSO problemlos aufgerüstet werden. Die Qualität der Messleitungen ist dabei für die Messgenauigkeit entscheidend. Ein Kanal lässt sich bestimmten Logikfamilien wie TTL oder CMOS zuordnen und passend ausrichten. Hierbei unterscheidet das MSO zwischen den Zuständen Low, High und undefiniert. Mit einem MSO können Sie mithilfe der Logikanalyse Protokolle entschlüsseln oder die Triggerung von Schnittstellen an Bussen überprüfen.

Ein DDS Funktionsgenerator arbeitet mit Direct Digital Synthesis. Mit diesem Gerät lassen sich verschiedene periodische Signalverläufe generieren. Beim DDS Funktionsgenerator ist die Genauigkeit wesentlich höher als bei Modellen mit analoger Schaltungstechnik. Ein Quarzoszillator, der die Direct Digital Synthesis taktet, dient als Taktquelle. Mit manch einem DDS Funktionsgenerator lassen sich unterschiedliche Kurvenformen erzeugen.

Ein Hinweis an dieser Stelle: Ohne qualitativ gute Netzkabel und – je nach Einsatzzweck – einen guten Dekoder kann auch der beste Funktionsgenerator keine optimale Leistung bringen.

 
Was Oszilloskope können sollten

Mehr als ein Kanal sollte es bei jedem Gerät sein. Aber auch die Messgenauigkeit, Bandbreite, Abtastrate und Speichertiefe sollten als Kriterien auf Ihrer Checkliste stehen. Die maximale Frequenz, die das Gerät erfassen kann, wird primär von der Bandbreite bestimmt. Auflösung und Genauigkeit der Messung hängen von der Abtastrate ab. Die Oszilloskop Abtastrate wird üblicherweise in „Megasamples per second“ oder „Gigsamples per second“ angegeben, also die Anzahl der Abtastungen pro Sekunde.

Die Bandbreite muss dreimal so groß sein wie die maximale Frequenz des vorherigen Signals, damit Sie analoge Signale messen können. Hochfrequente Signale brauchen eine hohe Bandbreite – ansonsten entstehen verzerrte Signale und die Messung ist nicht zuverlässig genug. Die Abtastrate legt fest, wie viele Details – Punkte aus bestehenden Linien und Waveformen – das Gerät aufnimmt. Je höher die Oszilloskop Abtastrate, desto mehr Punkte hat die Welle und desto präziser ist der dargestellte Graph.

Tastköpfe erfassen am Messobjekt die Werte, diese gehen dann als Signal weiter an das Oszilloskop. Besonders kostengünstig sind passive Tastköpfe. Diese Köpfe üben einen geringen Einfluss auf das Messergebnis aus. Einen aktiven Tastkopf sollten Sie einsetzen, wenn die Kapazität von 10 bis 20 pF nicht zulässig ist. Vor jedem Durchlauf muss das Signal aufgehalten werden, bis es einen klar festgelegten Zustand erreicht, um ein stehendes Bild zu erzeugen. Man spricht hier vom sogenannten Trigger. In der Regel läuft dieser Prozess automatisch ab. Mit einem Trigger können Sie die Signalerfassung zu einem vordefinierten Zeitpunkt starten. Bei vielen Geräten ist der Trigger-Modus automatisiert.

Falls Sie Oszilloskop-Zubehör wie Dekoder, Netzkabel oder Messleitungen brauchen, schauen Sie sich gerne in unserem Online-Shop um.

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