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Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher ist ein Computerbauteil, das dem Hauptprozessor die benötigten Daten zur Verfügung stellt. Die Speicherkapazität des Arbeitsspeichers ist gemeinsam mit der Leistung des Hauptprozessors entscheidend für die Geschwindigkeit eines Computers. Es gibt mehrere Bauformen von Arbeitsspeichern, die in den Unterkategorien zusammengefasst sind.

Aufgabe des Arbeitsspeichers

Im Arbeitsspeicher greift der Prozessor beziehungsweise Hauptprozessor (CPU) direkt auf die Daten und Befehle zu, die zuvor von Massenspeichern wie Festplatten heruntergeladen wurden. In einem Arbeitsspeicher werden die Daten schneller verarbeitet als in einem Massenspeicher. Allerdings bleiben Daten in einem Massenspeicher dauerhaft gespeichert, während sie im Arbeitsspeicher flüchtig sind. Das heißt, dass die Daten verloren gehen, wenn die Stromversorgung beendet wird. Arbeitsspeicher sind RAM-Speicher. Die Abkürzung steht für Random Access Memory, auf Deutsch "Speicher mit wahlfreiem Zugriff". Die Bezeichnung "wahlfrei" bedeutet, dass jede Speicherzelle über ihre Speicheradresse direkt - und dadurch schneller - angesprochen werden kann.

Die verschiedenen Technologien von Arbeitsspeichern


Die Bauform von Arbeitsspeichern sind Speichermodule, also Leiterplatten, auf denen mehrere Speicherbausteine aufgelötet sind. Sie werden in speziell dafür vorgesehene Steckplätze auf dem Motherboard (Hauptplatine) des Computers gesteckt.

  • Der DDR2-SDRAM ist eine Weiterentwicklung des DDR-SDRAM. Diese Buchstabenfolge steht für "Double Data Rate Synchronous Dynamic Random Access Memory". Die Speichermodule haben für Desktop-Computer 240 Kontakte. Bei dem DDR-SDRAM werden beim Lese-Kommando zwei aufeinanderfolgende Adressdaten eingelesen, bei dem DDR2-SDRAM sind es vier. Bei einem 128-Bit breiten DDR-Modul werden also 256-Bit gelesen, bei einem vergleichbaren DDR2-Modul 512-Bit. Die Spannung von DDR2-SDRAM liegt bei 1,8 Volt und ist niedriger als bei DDR-SDRAM. Dieses hat eine geringere Wärmeentwicklung zum Resultat.
  • DDR3-SDRAM ist eine Weiterentwicklung von DDR2-SDRAM, bei dem pro Lesezugriff acht aufeinanderfolgende Adressen ausgelesen werden. Obwohl die Module ebenfalls 240 Kontakte haben, sind sie nicht zu DDR2-SDRAM kompatibel. Die Betriebsspannung ist mit 1,5 Volt noch einmal etwas niedriger. Die Module entwickeln dadurch etwas weniger Wärme.
  • SO-DIMMs ("Small Outline Dual Inline Memory Module") werden vor allem in Notebooks verwendet, da sie eine kleine Bauform und hohe Energieeffizienz haben. Die Module sind in den DDR-Varianten 67,6 Millimeter breit und 30 Millimeter hoch und haben auf jeder Seite der Platine separate Anschlüsse.

Um Verwechslungen unter Modulen, die nicht kompatibel sind, zu vermeiden, haben die verschiedenen Varianten in der Anschlussleiste Kerben an unterschiedlichen Stellen.