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Solid-State-Drives (SSD)

SSD (Solid-State-Drive) / Flash-Laufwerke

Solid-State-Drives sind elektronische Speichermedien. Da sie mit dem digitalen Speicherbaustein Flash-EEPROM arbeiten, werden sie häufig auch als Flash-Speicher oder -Laufwerk bezeichnet. Die letzte Bezeichnung ist irreführend, da SSDs zwar wie klassische Festplattenlaufwerke eingesetzt werden, aber anders als diese keine beweglichen Bauteile haben. Daher sind SSDs stoßunempfindlich und besonders für die Verwendung in mobilen Geräten geeignet.

Die Vorteile einer SSD: stoßfest, schnell und geräuscharm

Die fehlenden beweglichen Bauteile machen einen Solid State Drive nicht nur stoßunempfindlich. Sie haben auch ein deutlich geringeres Betriebsgeräusch und entwickeln weniger Hitze im Betrieb. Sie sind außerdem gegenüber äußerer Hitze unempfindlicher. Flash-Speicher sind ein nichtflüchtiges Speichermedium. Das bedeutet, dass Daten nicht verloren gehen, wenn die Stromversorgung unterbrochen wird. Da die Verzögerung (Latenz) zwischen der Positionierung des Lesekopfs und dem Erreichen des Datenblocks auf der Spur der rotierenden Magnetscheibe wegfällt, sind Flash-Speicher besonders schnell. Sie ermöglichen Lesegeschwindigkeiten von 540 Megabyte pro Sekunde und Schreibgeschwindigkeiten von 430 MB/s. Die gängigsten Größen sind 128-GB-SSD und 256-GB-SSD. Es gibt aber bereits Modelle mit mehreren Terabyte (TB) Speicherplatz.

Aufbau einer SSD

Eine SSD setzt sich aus Speicher- und Controller-Chips zusammen, die auf einer Leiterplatte positioniert sind. Als Speicherchips kommen NAND-Chips zum Einsatz. Je nach Speichergröße ist eine entsprechende Anzahl von Speicherzellen (auch Speicherblöcke genannt) in Reihe geschaltet. Dort werden die Dateninformationen in Form von elektrischen Ladungen gespeichert. Der Controller speichert dabei Elektronen auf einem mikroskopisch kleinen elektronischen Raster. Die Zellen dieses Rasters sind isoliert, sodass die Ladung erhalten bleibt, bis der Controller die Zelle wieder unter Strom setzt. Bei Änderung der Daten wird immer der gesamte Speicherblock neu beschrieben, auch Zellen mit gleichbleibenden Informationen werden neu geladen. Wer einen Computer oder ein Notebook mit einer SSD nachrüsten will, benötigt einen ide-Solid-State-Drive. Die ide-Schnittstelle ermöglicht einen problemlosen Einbau.