reicheltpedia, das Wiki für Elektronik

Software-Versionen

Aus Reicheltpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Freie Software

Bei der freien Software handelt es sich um eine kostenlose Software, die vom Urheber zur freien Verfügung gestellt wird. Diese Software kann in der Regel ohne Einschränkungen genutzt, verändert und vervielfältigt werden.


Freeware

Bei der Freeware-Software handelt es sich um eine kostenlose Softwarevariante. Das Freie hierbei liegt in der Regel nur in der Benutzung. Je nach den Lizenzangaben des Urhebers können Einschränkungen, wie z.B. das Verändern von Programmteilen, untersagt sein.

Einige Hersteller bieten für Ihre Software eine abgespeckte Freeware-Variante an. Um jedoch den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, muss dann entweder ein kostenpflichtiges Upgrade durchgeführt oder die Vollversion gekauft werden.


Shareware

Die Shareware ist eine - in der Regel kostenlose - Software-Variante, die dem Nutzer die Möglichkeit bieten soll, die Software erst einmal unverbindlich auszuprobieren.

Dabei ist bei dieser Software die Nutzbarkeit entweder auf einen Zeitraum beschränkt oder die Software ist nach dem Testzeitraum nur noch eingeschränkt nutzbar.

Shareware-Programmen können auch grundsätzlich in den Funktionen eingeschränkt sein: So könnte zwar der volle Funktionsumfang zur Verfügung stehen. Lediglich das Abspeichern ist nicht möglich.


Demoversion

Demo-Versionen dienen der Präsentation eines Programms. Sie sollen dem Nutzer das Programm schmackhaft machen und sind gleichzeitig eine Prüfung, ob das Programm auf dem eigenen System überhaupt lauffähig ist. In der Regel sind diese Programme soweit beschränkt, dass diese anderweitig nicht nutzbar sind. Als Beispiel: die Beschränkung eines Layoutprogramms auf 20 Bauteile oder bei Spielen die Eingrenzung auf ein Level.


Trial-Version

Trialversionen beschreibt eine Version, die sowohl in der Funktionalität eingeschränkt (Demoversion) als auch zeitlich begrenzt (Sharewareversion) ist.


Vollversion

Bei Vollversionen ist der definierte Funktionsumfang voll und zeitlich unbegrenzt nutzbar. Es sei denn, der Urheber hat dieses in seinen Lizenzbedingungen eingeschränkt. Der Nutzer darf diese Software, auch urheberabhängig, weder kopieren noch verändern.


OEM

OEM steht für Original Equipment Manufacturer (zu Deutsch: Erstausrüster, Originalhersteller).
Diese Version wird von PC-Herstellern oder von Firmen, die PCs zusammenstellen, genutzt, um die Wertigkeit zu erhöhen und um ein Produkt nutzbar zu vermarkten. Dabei wird hauptsächlich auf renommierte Hersteller zurückgegriffen.

Die Hersteller bzw. Zusammensteller von PC-Systemen erhalten eine OEM-Version, die dem fertigen Produkt beigelegt wird. Meistens sind diese auch bereits vorinstalliert. Auf die verkaufsfördernde Umverpackung etc. wird bei dieser Version aus Kostengründen verzichtet.


DSP

DSP steht für Delivery Service Partner und ist eine Softwareversion, die mit Datenträger ausgeliefert wird. Diese Versionen dürfen von Händlern auch ohne PC-System (OEM) verkauft werden. Allerdings liegt der Support dadurch ebenfalls beim Händler. Die DSP-Versionen sind daher teilweise auch wesentlich günstiger zu bekommen. Auch hier wird auf die "große" Verpackung verzichtet.


SB

SB steht für System Builder (zu Deutsch: Systemhersteller).
Diese Versionen stehen Herstellern und Fachhändlern zur Verfügung, um einen PC vorinstalliert vertreiben zu können. Je nach Softwarehersteller ist ggf. eine Installations-Hilfssoftware enthalten, die die Installation vereinfacht und verkürzt (wie ein Kopiervorgang bei gleichen Systemen).


SSL

SSL steht für Schüler, Studenten und Lehrkräfte.
Diese SSL-Versionen sind für die oben genannten Personenkreise vorgesehen und sind normalerweise deutlich günstiger als die Standard-Versionen. Je nach Softwarehersteller sind in dieser Version nur bestimmte Programmbestandteile (z.B. bei Microsoft Office die Komponenten Word, Excel, Powerpoint und One Note) enthalten, diese aber ohne Einschränkungen.

Für den Erwerb dieser Software ist händlerabhängig ein Nachweis (z.B. Schülerausweis, Studentenausweis, Schulnachweis o.ä.) erforderlich.


MLK

MLK steht für Medialess Kit (zu Deutsch: ohne Datenträger).
Bei der MLK-Version ist eine entsprechende, vorinstallierte Software Voraussetzung. Bei diesem Kit erwirbt der Nutzer nur einen Lizenzschlüssel, um die bereits installierte Software nutzen zu können. Die installierte Software lässt sich in der Regel eine bestimmte Zeit zum "Testen" nutzen und verweigert dann ihren Dienst (wie bei Shareware).


PKC

PKC ist die Abkürzung für Product Key Card und verhält sich wie die MLK-Variante für ein vorinstalliertes Office 2010.


Reicheltpedia-Link


Weblink zum Reichelt-Shop