reicheltpedia, das Wiki für Elektronik

Selbstentladung

Aus Reicheltpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter Selbstentladung versteht man einen von selbst ablaufenden Vorgang, welcher bewirkt, dass sich Batterien und Akkus mehr oder weniger schnell entladen, selbst wenn kein Verbraucher daran angeschlossen ist.


Entstehung

Die Geschwindigkeit der Selbstentladung ist je nach Zellentyp unterschiedlich und bestimmt, welcher Anteil der ursprünglich gespeicherten Energie nach der Lagerung noch zur Verfügung steht. Das Maß der Selbstentladung ist außerdem abhängig vom Alter der Zellen als auch von der Lagertemperatur.


Auswahl

Die Selbstentladung gehört zu den wichtigsten Kenndaten von Batterien beziehungsweise Akkumulatoren, weil die Selbstentladung ein wichtiges Kriterium zur Auswahl geeigneter Batterie- oder Akkutypen für bestimmte Anwendungsfälle darstellt.


LSD-Zellen

Die Industrie hat inzwischen einen neuen Typ von modifizierten NiMH-Akkus sogenannte LSD-Zellen entwickelt, die auch unter der allgemeinen Bezeichnung "Akku-Batterien" bekannt sind und die Vorteile von Batterien (geringe Selbstentladung) und Akkus (wiederaufladbar) miteinander vereinen. Mittlerweile sind fast alle Akku-Hersteller auf den Zug gesprungen und produzieren diese Art von Akkus. Jeder der Hersteller hat seine eigene Bezeichnung für diese Technologie. Unter dem Strich zählt das Ergebnis, dass sich mit einer Selbstentladung pro Jahr unter 15% sehen lassen kann.


Beispiel: Enneloop

Reicheltpedia-Links


Weblink zum Reichelt-Shop