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Plug&Play

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Plug&Play (kurz: PnP) bedeutet in deutsch "Einstecken und Loslegen".

PnP-USB.jpg

Zweck

Mit Einführung der PCI-Schnittstelle konnte zusätzliche Hardware auf das Motherboard in den PCI-Steckplatz eingesteckt und dem Verständnis nach sofort genutzt werden. Die eingesteckte Hardware wurde zwar oftmals erkannt, konnte aber dennoch nicht sofort genutzt werden: Eine mühevolle Treiberinstallation und Einrichtung war die Folge, die nicht selten aufgrund von Problemen in den Treibern zu Systemabstürzen führte. Besonders anfällig waren die Betriebssysteme Windows 95/98. Diese Probleme wurden erst nach der Installation einiger Updates und nochmals nach dem Erscheinen des nachfolgenden Betriebssystems Windows XP verringert.

Diese Probleme treten mittlerweile bei aktuellen Betriebssystemen kaum noch auf. Nur noch bei einem Defekt der Hard- oder Software melden die Plug&Play unterstützenden Schnittstellen, wie FireWire, USB, PCI, PCI-Express und AGP einen Fehler.

Einige Plug&Play Komponenten sind auch Hot Plug fähig.


Schnittstellen

Folgende Schnittstellen können Plug&Play unterstützen:

Plug&Play Schnittstellen

Schnittstelle
Gerät
Bild
AGP Grafikkarten - ausschließlich AGP
FireWire Camcorder zur Übertragung von Bildmaterial, etc. FireWire
PCI Soundkarten, TV-Karten, Controller für SATA, USB, LAN, etc. PCI
PCIe Grafikkarten, Soundkarten, TV-Karten, Controller für SATA, USB, LAN, etc. PCIe
USB USB-Sticks, Mäuse, TV-Karten, Scanner, Drucker, Speicherkarten-Lesegeräte, Festplatten, LAN, etc. USB


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